TV21
- Videopodcasts wegen Dieter Bohlen(*)

(*) Zur Erklärung:
Sehr grob unterteilt kann man ein neues Medium meiner Ansicht nach erst einmal nur auf zwei Arten füllen: Informativ oder Künstlerisch.
Der Idee, die diesem Projekt voranging, mangelte es, das wurde mir schnell klar, an Beidem. Weder ließ sich für mich darin etwas Informatives erkennen, noch schienen die Notizen über mögliche Umsetzungen auch nur entfernt künstlerischen Charakter zu besitzen. Was mir vorschwebte, waren filmische Momentaufnahmen, die in meinem Kopf mit dem einher gingen, welches ich zum Gegenstand meiner Blogtexte gemacht hatte: Aufwendige Umsetzung selten beachtenswerter Alltagsfragmente und -gedanken.
Da ich zu den wenigen Menschen gehöre, von denen man kein schlecht selbstnachgesungenes Popmusikwebcamvideo irgendwo findet, besaß ich zudem noch eine gewisse Berührungsangst gegenüber der Niveaulosigkeit, die man durch WEB2.0-Eigenproduktionen im Bereich „Video“ schnell zu erlangen scheint.
Hinzu kam beinahe vollständige Ahnungslosigkeit bezüglich Videoproduktion.
Unter Anderem diese drei Gedanken brachten weitere Überlegungen hinsichtlich einer Realisierung nach einiger Zeit zum Erliegen. Die Notizen wanderten auf den Stapel undurchführbarer bzw. schlecht durchdachter Ideen, auf dem schon diverse andere Gedanken (Konstruktion eines Mondfahrzeugs aus Frühstücksflockenschachteln, etc.) ihr geschichtetes Schriftgrab gefunden hatten. Bis…
Bis ich, es ist nun einige Wochen her, lesen durfte, dass das Kölner Sozialgericht Herrn Bohlen bescheinigt hat, ein Künstler zu sein. Nicht, dass es mich kümmern würde, was Herr Bohlen ver- oder anrichtet. Doch meine eigene, ziemlich eng gefasste Vorstellung davon, was künstlerisch ist und was nicht, erfuhr dadurch einen vernichtenden Richterhammerschlag. Dieser klopfte einen Großteil meiner Bedenken um Sinn und Unsinn meines „Hobbies“, schlagartig beinahe unsichtbar klein. Und ebnete den Weg der längst für gestorbenen erklärten Videoideen zurück in eine zombiehafte Legitimation. Die Planung begann von Neuem.
So ist „TV21″ entstanden. Ein in seinem Umfang noch nicht genau definiertes Unterprojekt meines Blogs, in welchem der Alltag, den ich ansonsten textlich verarbeite, in Form kurzer Videos mehr oder weniger dokumentiert wird. KÜNSTLERISCH (!) dokumentiert, wie ich betonen möchte.
Video #01: Eine Einführung
Video #02: sauber
Video #03: „Danke, aber ich sehe mich nur um!“
Video #04:
Man erkennt das jetzt nicht so gut, aber eigentlich war’s bunt draussen.
Video #05: 7:00/Kratzer
Video #06: Automatik
Video #07: Allemachen

Donnerstag, 6 Dezember, 2007 um 18:14
Groß … ganz groß! Ich (als kleiner Kurzfilm-Fan) finde TV21 sehr gelungen!
„Brother Louie“ und „Cherry Cherry Lady“ sind nichts dagegen
Donnerstag, 6 Dezember, 2007 um 21:07
Die Farbenpracht Afrikas, die rasanten Schnitte, die putzig gezeichneten Tiere und die tolle Filmmusik von Elton John – Respekt!
Donnerstag, 6 Dezember, 2007 um 21:08
P.S. Ich bekomme ja am Samstag eine Geschirrspülmaschine. *ätsch*
Freitag, 7 Dezember, 2007 um 15:22
find ich auch schön. interessant. und eine tolle spüle hast du.